Wir arbeiten weiter an Fragen der "Szene"

Dem klassischen psychoanalytischen Setting geht es mit seiner Fokussierung auf das Sprechen und Hören vor allem um eine Reduktion des Imaginären und eine Eingrenzung des Agierens. Der Trieb wird genötigt, sich durch das Nadelöhr des Signifikanten Ausdruck zu verschaffen, Material zu erzeugen, das der psychoanalytischen Untersuchung eignet.

In unseren Praxen an den Schnittstellen sozialer, pädagogischer und therapeutischer Arbeitsfelder geht das nicht auf. Sie stehen der Kinderanalyse nahe, die sich schon immer anderer Ausdruckformen und Settings mit Einbezug des sozialen Umfeldes bedienen und zugleich einen Schutzrahmen für das Kind kreieren musste. Damit hat sie sich als besonders fruchtbar und inspirierend für die psychoanalytische Forschung erwiesen. Wie ist in unseren jeweiligen Arbeitsfeldern psychoanalytisches Arbeiten und forschendes Weiterentwickeln möglich?

Die Struktur dieser Workshopreihe ist zweigeteilt: vormittags gibt es Raum für theoretische Beiträge und deren Diskussion. Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Sprechen und Hören aus der konkreten Arbeit im Rahmen einer Intervision/Supervision.

Ein detailliertes Programm folgt Mitte September.

Samstag, 10. Oktober, 10:00 - 16:30

Leitung: May Ament, Susanne Hübner und Indrė Wegner

Beitrag: 20 Euro (+ ggf. 20 Euro an Supervisior/in)

Anmeldung: su@huebner-psychoanalyse.de

Für Auswärtige ist auf Anfrage eine Teilnahme via Zoom möglich.

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