Mit dem zweiten KIDS-Workshop in diesem Jahr knüpfen wir an das Thema "Szene" (vgl. lat. scaena [Bühne, Schauplatz]; griech. skéné [Hütte, Zelt]) bzw. des "Szenischen" vom letzten Treffen im Februar an. Ausgehend von Freuds „anderem Schauplatz“, anhand dessen er ein frühes topisches Modell entwickelt, sprachen wir über die unbewusste "Urzene" als traumatische Inscription, die entziffert werden will und sich einem subsumtionslogischen "Szenischen Verstehen" widersetzt. Hier stellen sich Fragen nach den Grenzen der Darstellbarkeit und der Verknüpfung des Imaginären mit dem Symbolischen und dem Realen, wie Lacan sie in seinem topologischen Modell vom Borromäischen Knoten behandelt.

Unseren Referenzen auf die Psychoanalytische Theorie liegt ihr Bezug zu den konkreten Schauplätzen unserer Arbeit zu Grunde. Es sind die Begegnungen in unseren verschiedenen Praxen, von denen aus wir fragen und die Theorie auf die Probe stellen. Insofern ist der Workshop für alle Interessierte offen, ohne dass "psychoanalytisches Wissen" vorausgesetzt wird.

Die Struktur dieser Workshopreihe ist zweigeteilt: vormittags gibt es Raum für theoretische Beiträge und deren Diskussion. Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Sprechen und Hören aus der konkreten Arbeit im Rahmen einer Inter-/Supervision.

Samstag, 11. Juli, 10:00 - 16:30

Leitung: May Ament, Susanne Hübner und Indrė Wegner

Beitrag: 20 Euro (+ ggf.ca. 20 Euro für Supervision)

Detailliertes Programm und Literaturangaben sowie Anmeldung unter: Susanne Hübner, su@huebner-psychoanalyse.de

Für Auswärtige ist auf Anfrage eine Teilnahme via Zoom möglich.