Eva-Marie Golder: L’objet préspéculaire / Das vorspekuläre Objekt / Das Objekt vor der Zeit des Spiegelns
Ein Text von Eva-Marie Golder wird Objekt der Neugierde dafür, wie es geht, ein Kind in die Welt zu bringen. Das geht über Objekte. Der Text handelt von der Bedeutung des Objekts, des objet a (Lacan). Das Objekt markiert anwesend eigenartigerweise Abwesenheit, treibt wie eine trügerische Illusion zu immer wieder anderen Objekten, widerspricht dem alltäglichen, auch den meisten wissenschaftlichen Objektverständnissen oder ähnelt sich diesen an. An vielen klinischen Beispielen (Trauma, Autismus, ADHS) wird u.a. das komplizierte Verhältnis zwischen Objekt und Sprache deutlicher. Objekte werden entwickelt als und in Zeichnungen von Kindern.
Angemeldete Teilnehmer:innen bekommen den Text vorab zugeschickt (Im Original auf Französisch mit einer KI-Übersetzung). Eva-Marie Golder wünscht, dass Fragen formuliert werden, auch Fragen die zum Thema der Reihe in Bezug stehen: Was erlaubt Psychoanalyse zu praktizieren.
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Hier können Sie das Poster zur Reihe herunterladen.
