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Jour fixe
Wie übersetzt man einen unübersetzbaren Text von Lacan?

Montag, 18. Februar, 20:00 - 22:00

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Werkstattgespräch zwischen Rolf Nemitz, Marcus Coelen und allen Anwesenden über eine Passage aus Lacans Aufsatz L’étourdit.

In diesem schwierigen Text gibt es einen längeren Abschnitt, in dem Lacan die sogenannten Formeln der Sexuierung erläutert. Bei diesem Jour fixe geht es darum, wie man die ersten Seiten dieser Passage übersetzt, Wort für Wort und Satz für Satz. Ausgangspunkt ist – um einen ersten Zugang zu haben – die Übersetzung von Max Kleiner. Das Ziel ist die Vermehrung der Optionen: Wie könnte man noch übersetzen? Und wie noch?

Die Teilnehmer erhalten beim Treffen als Arbeitsgrundlage ein Skript: ein Absatz französisch / ein Absatz Kleiners Übersetzungsvorschlag / Fragen und Übersetzungsideen zu diesem Absatz. Dann der nächste Absatz – und so weiter.

L’étourdit ist veröffentlicht in: J. Lacan: Autres écrits. Le Seuil, Paris 2001, S. 449–495. Im Internet findet man eine Abschrift der Scilicet-Version auf der Seite der ELP unter „Pas-tout Lacan“, hier.
– Die Erläuterung der Formeln der Sexuierung findet man in der Autres-écrits-Version auf den Seiten 457 (ab 5. Absatz, „Dans la confusion …“) bis 469 (einschließlich 6. Absatz,  „… pas outre sa semellité“), in der Version auf der Website der ELP auf S. 5 bis S. 12.
– Daraus werden bei diesem Treffen die ersten zwei oder drei Seiten besprochen, also S. 457 ff. (Autres écrits) bzw. S. 5 ff. (ELP).
– Max Kleiners Übersetzung findet man auf der Internetseite Lacan entziffern, Beitrag vom 23. März 2018, hier. Die Erläuterung der Formeln der Sexuierung beginnt dort auf S. 14: „In der Verwirrung …“

Bild: Gustave Moreau: Ödipus und die Sphinx, 1864

Details

Datum:
Montag, 18. Februar,
Zeit:
20:00 - 22:00
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