Der Grundbegriff des Triebs, „zieht seine Bahn im Realen, das es zu durchdringen gilt“ (Lacan XI, 132). Äußert er sich, so ist er etwas, das „anstoßen läßt“ (ibid., 134). Entnimmt der Trieb seine „Grammatik“ vom Anderen so ist er von vornherein nur als Zwischenbegriff lesbar. Welchen Platz nimmt hier das Gesetz der Symbolischen Ordnung“ ein, von welchen realen (z. B. familiären) Bedingungen hängt seine Übersetzung ab und wie kann er in seinen klinischen Manifestationen anerkannt werden.