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Ort und Verortung des Todestriebes im Schematismus der Psychoanalyse

7. Juni 2019,16:00 - 10. Juni 2019,16:00

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Biennale der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Arbeit von René Lew

Organisation: S. Aumercier und F. Grohmann (Berlin) in Zusammenarbeit mit L. Haugaard und O. Cariola (Kopenhagen)

Die Frage nach den Grundlagen der Psychoanalyse schuldet sich dem Umstand, dass das
Vorausgreifen in sowohl der praktischen Erfahrung als auch den theoretischen Ausarbeitungen der
Psychoanalyse einen zentralen Stellenwert hat. Dieses Vorausgreifen kann allerdings in keiner
Weise auf eine prädikative Angelegenheit reduziert werden. Es besteht, im Gegenteil, wesentlich
in einer ›rückwärtsgewandten‹ Annahme: eine Hypothese, welche die Rekursivität als irreal
geltend macht und (ex nihilo, wohlgemerkt) als emergent bestätigt. Von daher die Bedeutung des
Todestriebes. Denn es liegt an der dekonstruktiven (also in keiner Weise destruktiven) Dialektik,
welche dieser hervorbringt, dass die Libido als Ur-Sache, d.h. als bewegende Funktion, ihren
andauernden Elan findet. All dies macht also eine nähere Bestimmung des Ortes und der Funktion
des Todestriebes in der Psychoanalyse notwendig.

Mit Beiträgen von: S. Aumercier, A. Belkacem, M. Benmansour, E. Brassat, O. Cariola, J.-C.
Cordonnier, F. Dahan, F. Grohmann, A. Hadj-Mouri, L. Haugaard, B. Hubert, J. Lafont, L. Lauritsen, P.
Pitigliano, J. S. Rosero, M. Saint-Paul, S. Schulmann, P. Smet, E. Tenenbaum und R. Lew

Arbeitssprache: Französisch
Weitere Information: frank_grohmann@me.com / cariola@me.com
Teilnahmegebühr: 50 € für zweieinhalb Tage bzw. 10 € pro halben Tag

Ausführliches Programm als PDF: hier
Plakat als PDF: hier

Details

Beginn:
7. Juni 2019, 16:00
Ende:
10. Juni 2019, 16:00