„Dieses Buch ist sicher die wunderbarste und wertvollste Würdigung Freuds, die je geschrieben werden wird“ (Ernest Jones)
„der aufschlussreichste Bericht von einem Analysanden über Freud, seine Technik und die analytische Erfahrung, wie sie von innen erscheint“ (Norman N. Holland)
Wir beginnen unsere Lektüre damit genau eine Woche nach H.D.‘s 140. Geburtstag (* in Bethlehem, Pennsylvania, aufgewachsen in der Herrnhuter Brüdergemeinde) und genau eine Woche vor ihrem 65. Todestag († in Zürich).
Ich freue mich mit einigen von Euch in gemeinsamer dichter & dichterischer lustbetonter Arbeit jetzt als Seminar (voraussichtlich auch als FLG-Seminar in der PsyBi) fortzusetzen, was vor 20 Jahren mit den Student:innen der Bauhaus-Universität in Weimar & mir seinen ersten Start hatte.
Wer ihr Buch zu Freud noch nicht haben sollte (wir lesen jeden Donnerstag die deutsche Übersetzung miteinander Satz für Satz - immer mit dem englischen Original daneben):
• ihr Buch ist inzwischen nur noch antiquarisch erhältlich (dabei sehr preiswert):
• die deutsche Übersetzung bei zwei verschiedenen Verlagen ist jeweils die gleiche,
• aber es gibt zwei verschiedene Vorwörter:
• zwar ist das ältere Vorwort in der Taschenbuch-Ausgabe bei Ullstein zu bevorzugen
• (ein PDF dieses Vorworts kann aber bestimmt demnächst noch erstellt werden)
• aber die neuere Ausgabe in der Schweiz (bei Engeler in Basel) bietet als Leinen-Ausgabe eindeutig einen um ein Vielfaches höheren Lese-Genuss!
• Die deutschen und die englischen Ausgaben sind im Buch-Antiquariat zu finden bei der (wohl) besten Meta-Such-Maschine: https://www.eurobuch.de/
Zum Schluss noch einmal drei Zitate - mit vielleicht auch der folgenden Frage im Hintergrund:
• soll & kann Psychoanalyse
• mathema(Tisch)
• musikalisch
• (mit Takt & Rhythmus - mit Theodor Reik & Moustafa Safouan)
• präzise
• (aber nicht mit dem Schlag eines Metronoms)
• POETISCH
• in der klinischen Praxis &
• auch in der theoretischen Arbeit
• in und mit
• Minne & Muße
• gelebt werden?
(1) „H.D. […] war eine der zentralen Dichterinnen des literarischen Modernismus und Imagismus.
• Sie stand in engem Kontakt mit Schlüsselpersönlichkeiten der internationalen Avantgarde,
• allen voran Ezra Pound, der früh ihr beispielloses Talent erkannte.
• ‘I hand you the REAL THING’
schrieb er 1912 an Harriet Monroe in einem Brief, dem einige Gedichte von H.D. beigeschlossen waren.“
(2) „Pound, H.D. and Aldington became known as the ‚three original Imagists’ and published a three-point manifesto proclaiming the edicts of Imagism.
• According to Pound:
‚We were agreed upon the three principles following:
1. Direct treatment of the 'THING' whether subjective or objective.
2. To use absolutely no word that does not contribute to the presentation.
3. As regarding rhythm:
to compose poetry
in the sequence of the musical phrase,
not in sequence of a METRONOM.‘“
(3) „Both Pound and Helen Doolittle regarded their intimacy as
‚UNWHOLESOME,‘
• but with [Frances] Gregg
[als der GELIEBTEN DRITTEN]
• H.D. felt freed from being
the “decorative” object
inspiring Pound’s poems.“
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Von Göttern und Gütern
In „Tribut an Freud“ schildert Hilda Doolittle ihre Arbeit mit dem Gründungsvater der Psychoanalyse
Die Ausgabe beim Engeler Verlag ist vergriffen: https://www.engeler.de/tribut.html
Die neuere Engeler-Ausgabe von 2008 („Tribut an Freud“) antiquarisch: www.eurobuch.de/search_results.php?title=Tribut%20an%20Freud
Um ab und zu zur Engeler-Ausgabe bei Ebay nachzuschauen (zur Zeit aber kein Exemplar): https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=Tribut+an+Freud+Engeler
Die ältere Ullstein-Taschenbuch-Ausgabe („Huldigung an Freud“) von 1976 antiquarisch: www.eurobuch.de/search_results.php?title=Huldigung%20an%20Freud
Die Ausgaben des englischsprachigen Originals antiquarisch: https://www.eurobuch.de/buch/isbn/2900811208979.html?title=Tribute%20to%20Freud

Quelle: Cover des Buchs „Madrigal“ von H. D. - erschienen 2008 im Verlag Urs Engeler Editor, Basel/ Weil am Rhein - www.engeler.de
(Link zum Buch & Foto des Covers hier...)