Während eine an Lacan orientierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Frankreich durch Françoise Dolto eine kreative wie durchsetzungsfähige Vorreiterin gefunden hat, tritt sie in Deutschland noch relativ wenig in Erscheinung. Lacan selbst hat sich von Klassikern der Kinder- und Jugendanalyse - seien es Siegfried Bernfeld, Anna Freud, Melanie Klein oder Donald Winnicott – inspirieren lassen. Wir stellen die psychoanalytische Theorie unter Einbezug neurowissenschaftlicher, ethnologischer und historischer Forschungen an unseren Erfahrungen auf die Probe, um unsere Grundsätze und Orientierungspunkte einer psychoanalytisch orientierten Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien zu formulieren.

Im zweiten Quartal 2024 sprechen wir weiter über die Funktion des Vaters als Stütze des Gesetzes heute.

  • 20.04: Gewalt - Genießen - Gesetz zwischen gesellschaftlichem und familiärem Raum
  • 11.05: Vaternamen - Väterland in Zeiten globaler Krisen
  • 29.06: (Arbeits-)Übertragungen in der Sozialen Arbeit und ihre Implikationen

 

20. April 2024, 16:00 - 18:00

Leitung: Susanne Hübner und May Ament in Zusammenarbeit mit Indre Wegner

Nächste Termine: samstags, 11.05 | 29.06 – jeweils 16:00 – 18:00 Uhr

Beitrag: 5€ pro Termin

Die Sitzungen des KINDERSEMINARS bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln wahrgenommen werden.
Für Auswärtige ist auf Anfrage eine Teilnahme via Zoom möglich.
Teilnehmerbeiträge sind willkommen.

Literaturangaben & Informationen bei Anmeldung: Susanne Hübner, su@huebner-psychoanalyse.de