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Elemente der Psychoanylse
Erwartung

Dienstag, 6. Dezember,20:00 - 21:30

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Vortragende: Susanne Hübner

“Wir können uns nicht zu sehr mit den Nuancen dieser Einrahmung der Angst aufhalten Werden Sie einwenden, ich ginge sie in dem Sinne an, dass ich sie auf die Erwartung, auf die Vorbereitung. auf einen Alarmzustand, auf eine Antwort zurückführe, die bereits Abwehr ist gegenüber dem, was geschehen wird? Dies, ja, ist die Erwartung*, die Konstitution des Feindlichen als solches, die erste Zuflucht jenseits der Hilflosigkeit*.

Die Angst ist dieser Schnitt – dieser reine Schnitt, ohne welchen die Anwesenheit des Signifikanten, sein Funktionieren, seine Furche im Realen undenkbar ist -, ist dieser Schnitt, der sich öffnet und das erscheinen lässt, was Sie jetzt besser verstehen werden, das Unerwartete, der Besuch, die Neuigkeit, das, was das Wort Vorahnung so gut ausdrückt, das nicht einfach nur als die Vorahnung (pressentiment) von etwas zu verstehen ist, sondern auch als Vor-Gefühl / (pré-sentiment}, das, was vor der Entstehung eines Gefühls ist. – Von der Angst aus sind alle Weichenstellungen möglich. Das, was wir letzten Endes erwarteten, und was die wahre Substanz der Angst ist, ist das das was nicht täuscht, das Außer-Zweifel.
[1]LACAN, JACQUES, Das Seminar, Buch X, Die Angst, (1962 – 1963), Turia u. Kant, Wien 2010, S 99-101.

Die andere Quelle des Komischen, die wir in unseren eigenen Besetzungswandlungen finden, hegt in unseren Beziehungen zum Zukünftigen, welches wir gewohnt sind durch unsere Erwartungsvorstellungen zu antizipieren. Ich nehme an, daß ein quantitativ bestimmter Aufwand unserer jedesmaligen Erwartungsvorstellung zugrunde liegt, der sich also im Falle der Enttäuschung um eine bestimmte Differenz vermindert, ….FREUD, SIGMUND, GW VI, Fischer Taschenbuch, Frankfurt a. M. 1940-87 (1940-87).S 15
[1] Lacan, Das Seminar, Buch X. Turia u. Kant, 101.

Veranstalter: Camilla Croce, Jonas Diekhans, Karl-Josef Pazzini, Mai Wegener
Hybrid Format
Anmeldungen bitte an Maria Hintermeier: maria@hintermeier.biz.

Ausgehend von Zitaten aus Schriften von Freud und Lacan möchte diese Veranstaltung Elemente vorstellen, aus denen Psychoanalyse immer wieder aufs Neue entstehen kann, mit denen in ihr weitergearbeitet werden kann. Lacan und Freud markieren hier eine Art des Anfangs, nicht den letzten Schluss. Andere, die auf ähnliche Art Elementares der Psychoanalyse formulieren, kommen ebenfalls zu Wort.

Die Veranstaltung wendet sich an alle, die eine Einführung in Psychoanalyse suchen, an Anfänger*innen, aber genauso an diejenigen, die eine Chance ergreifen wollen, das womit sie arbeiten, noch einmal anders zu hören.

Nach jetzigem Stand der Pandemie(n) wird die Veranstaltung vor Ort in der PsyBi stattfinden. Eine Zuschaltung per Zoom ist möglich. Bitte zur aktuellen Information einen Blick auf die Homepage oder in den Newsletter werfen.

Wir bitten um Anmeldung zu einzelnen oder gleich zu allen Veranstaltungen, damit wir gegebenenfalls einen Link für die „zoom“-Teilnahme zusenden können. Freigeschaltet wird, wer seinen Beitrag gezahlt hat. (Kto.-Nr. siehe unten)

An den einzelnen Terminen beginnen wir jeweils mit einer ca. halbstündigen Einleitung zum Thema, meist in Form eines Vortrags oder Kommentars der zum jeweiligen „Element“ ausgewählten Zitate. Darauf folgt ein Gespräch.

Kosten pro Termin: € 10 / ermäßigt € 5 / Studierende frei
(Berliner Volksbank Konto-Nr. DE52100900002326311009; BIC: BEVODEBBXXX)

Details

Datum:
Dienstag, 6. Dezember,
Zeit:
20:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:

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