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Elemente der Psychoanalyse

Dienstag, 11. Mai,20:00 - 22:00

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Ausgehend von Zitaten aus Schriften von Freud und Lacan möchte diese Veranstaltung Elemente vorstellen, aus denen Psychoanalyse immer wieder aufs Neue entsteht und mit denen in ihr weitergearbeitet werden kann. Lacan und Freud markieren hier eine Art des Anfangs, nicht den letzten Schluss. Andere, die auf ähnliche Art elementare Momente der Psychoanalyse formulieren, kommen ebenfalls zu Wort.

Die Veranstaltung wendet sich an alle, die eine Einführung in Psychoanalyse suchen, an Anfänger*innen, aber genauso an diejenigen, die eine Chance ergreifen wollen das, womit sie arbeiten, noch einmal anders zu hören.

Wir können wegen der anhaltenden Wirkung der Corona Pandemie nicht abschätzen, wie sich die Situation entwickeln wird. Deshalb haben wir zunächst vor, die Veranstaltungen per ZOOM durchzuführen, was sich aber ändern kann. Wir bitten um einen Blick auf unsere Homepage (psybi-berlin.de)
Wir bitten um Anmeldung zu einzelnen oder gleich allen Veranstaltungen, damit wir gegebenenfalls einen Link für die ZOOM-Teilnahme zusenden können. Freigeschaltet wird, wer seinen Beitrag gezahlt hat. (Kto.-Nr. siehe unten)
Anmeldung bitte an Maria Hintermeier: maria@hintermeier.biz

An den einzelnen Terminen beginnen wie jeweils mit einer halbstündigen Einleitung zum Thema. Darauf folgt eine gemeinsamen Lektüre und ein Gespräch.

Rhythmus: Vierzehntägig
Dienstags 20.00 bis 21.30 Uhr

Kosten pro Termin € 10 / ermäßigt € 5 / Studierende frei
Berliner Volksbank Konto-Nr. DE52100900002326311009; BIC: BEVODEBBXXX.

Format: je nach Entwicklung der Ansteckungsgefahren: vorerst Zoom, dann Hybrid
Veranstalter: Marcus Coelen, Karl-Josef Pazzini, Mai Wegener

11.05.
Körper
Avi Rybnicki (Tel Aviv)

»Unter einem ›Trieb‹ können wir zunächst nichts anderes verstehen als die psychische Repräsentanz einer kontinuierlich fließenden, innersomatischen Reizquelle, zum Unter- schiede vom „Reiz“, der durch vereinzelte und von außen kommende Erregungen hergestellt wird. Trieb ist so einer der Begriffe der Abgrenzung des Seelischen vom Körperlichen.«
Sigmund Freud: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. In: Freud, Anna (Hg.), Gesammelte Werke V, S. 67

»Ich komme zunächst zum Körper des Symbolischen zurück, der nicht als Metapher verstanden werden darf. Als Beweis dafür, dass nichts als er den Körper – naiv verstanden – isoliert, d.h. das Sein, das sich auf ihn stützt, weiß nicht, dass es die Sprache ist, die ihn auszeichnet, bis zu dem Punkt, dass er nicht da wäre, könnte nicht über ihn gesprochen werden.«
Lacan, Jacques (1970): Radiophonie. In Scilicet 2/3, Paris, Seuil, 1970, pp. 55-99. (Übers. KJP)

25.05.
Widerstand
Camilla Croce (Berlin)

»Die Psychoanalyse ist mit Recht mißtrauisch. Eine ihrer Regeln lautet: Was immer die Fortsetzung der Arbeit stört ist ein Widerstand.«
Sigmund Freud: Die Traumdeutung, STA II, Frankfurt am Main, 1982, S.495.

»Es ist auch das, was wir zu verstehen geben wollen, wenn wir sagen, dass es keinen anderen Widerstand gegen die Analyse gibt als den des Analytikers selbst.«
Lacan, Jacques (2015): Schriften II. Vollständiger Text (orig. 1999). (Über Gondek, Hans-Dieter). S. 84

Veranstaltung:
27.04: Das Ding, Peter Widmer (Zürich)
11.05: Körper, Avi Rybnicki (Tel Aviv)
25.05: Widerstand, Camilla Croce (Berlin)
08.06: Übersetzung, Judith Kasper
22.06: Phallusmädchen, Nadine Hartmann (Berlin)
06.07: Faden und Buchstaben, Georgette Schosseler-Prum (Berlin)
20.07: Versprecher, Ioanna Kostopoulou (Berlin)

 

Details

Datum:
Dienstag, 11. Mai,
Zeit:
20:00 - 22:00
Veranstaltungskategorien:
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