Die Zeichnung: ein potenziell kreativer Raum und die Psychoanalyse. Eine etwas andere Möglichkeit, über etwas zu sprechen, das drückt.
Alles zeichnen, was so einfällt oder anblickt. Als Beispiel die „écriture automatique“, das Automatische Schreiben, warum nicht automatisches Zeichnen, Kritzeln, Striche, Formen, Lücken. Psychoanalytisch wird das Sprechen, das von der Zeichnung ausgeht, so wie das Erzählen eines Traumes gehört. Ja, derjenige, der zeichnet, probiert zugleich auch zu deuten. Die Zeichnung wird zur Ur-Sache des Sprechens erhoben. Vielleicht auch das nicht Gesprochene zur Ur-Sache des Zeichnens. „L’objet (...) élevé à la dignité de la Chose“ (Jacques Lacan, L’étique de la psychanalyse. Seuil, p.134)

8. Oktober 2024,

Leitung: Georgette Schosseler

Dienstags, mit Anmeldung (individuelle Vereinbarung der Zeiten)

Information sowie Anmeldung: georgette.schosseler@gmail.com oder Tel.: 0049 1621008899

Für Jugendliche und Erwachsene (auch Psychoanalytiker:innen).

Unkostenbeitrag: 25€
(bitte überweisen an: PsyBi, IBAN: DE 52 1009 0000 2326311009)