Viele öffentliche Veranstaltungen der Psychoanalytischen Bibliothek finden aus Gründen der Pandemie in veränderter Form statt, z.B. als Veranstaltungen im Internet oder nur in sehr kleinen Gruppen mit genügend Abstand. Wir versuchen unseren Kalender aktuell zu halten. In Zweifel bitte nachfragen (siehe Kontakt)

Auf jeden Fall ist die „Offene Sprechstunde“ offen!

Die Gruppe der Offenen Sprechstunde bietet weiterhin an, Sie, soweit möglich und mit der gegebenen Vorsicht, donnerstags zwischen 17h und 19h in der Hardenbergstraße 9 in Einzelgesprächen zu empfangen. Zusätzlich zu unserer Präsenz vor Ort bieten jeweils einzelne von uns einen Empfang per Telefon an. Genauere Angaben finden Sie wöchentlich aktualisiert hier.

Psychoanalyse macht zwar nicht immun – im Gegenteil, sie ist selbst etwas Ansteckendes – aber sie kultiviert das Sprechen und Hören. Sie erlaubt, auch oder besonders in Zeiten der Isolation, Bedrohung und Distanzierung, zu sagen, was es mit unseren sprechenden Körpern auf sich hat: wo sie leiden, begehren, sich ängstigen, wie sie Lust, Gewalt oder Erschöpfung erfahren.

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Many public events of the Psychoanalytical Library take place in a changed form due to the pandemic, e.g. as events on the Internet or only in very small groups with sufficient distance. We try to keep our calendar up to date. If in doubt, please ask (see contact)

Open Counselling is open!

The Open Counselling team is taking every precaution and will continue to be available to receive you in person and individually on Thursdays from 5pm to 7pm at Hardenbergstraße 9. We will continue to remain open for as long as possible. Members of the team are also available for consultation via telephone. You can find more information and weekly updates here.

Psychoanalysis doesn’t provide immunity—on the contrary, it is itself contagious—but it cultivates the practices of speaking and listening. In a time of isolation, danger, and uncertainty, it provides a space to say where we’re at with our speaking bodies: where they suffer, desire and get anxious; how they experience pleasure, violence, and exhaustion.

 

»So z. B. wirft sich frei gewordene Angst, deren sexuelle Herkunft nicht erinnert werden soll, auf die gemeinen primären Phobien des Menschen vor Tieren, Gewitter, Dunkelheit u. dgl., oder auf Dinge, die unverkennbar mit dem Sexuellen in irgend einer Art assoziiert sind, auf das Urinieren, die Defäkation, auf Beschmutzung und Ansteckung überhaupt.«

 Freud, Sigmund: Die Abwehr-Neuropsychosen (Bd. 1, S. 57 – 74). S. 68