Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter

KategorieVeranstaltung
Datum Freitag, 25. August 2017 18:00

Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter

Leitung: Birgit Meyer zum Wischen

Nächster Termin: Geneviève Morels soeben auf Deutsch bei Turia und Kant erschienenes Buch "Das Gesetz der Mutter" bietet für die psychoanalytische Praxis neue, grundlegende Perspektiven, indem es von Lacans Theorie des Sinthoms ausgehend diverse klinische Phänomene als kreative, singuläre Verknüpfungen von Realem, Symbolischem und Imaginärem konzeptualisiert. Dieser Zugang ermöglicht, über eine Theoretisierung des Symptoms als Metapher und Ausdruck des Phantasmas hinaus, es als jeweils besondere Form der Bewältigung des Genießens und seiner Ausarbeitung zu begreifen. Morels Begriff der Verlängerung des Sinthoms erlaubt darüber hinaus, verschiedene Formen transgenerationaler Übermittlung und die Funktion der Übertragung in der Kur besser zu verstehen. Mein Anliegen ist, Morels neue klinische Betrachtungsweisen mit den Erfahrungsbereichen der Teilnehmer zusammen zu denken. Ein Abend mit der Autorin ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Vorherige Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 030-20984402 wünschenswert. Teilnahmegebühr: 15 € pro Quartal

 
 
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› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  04.07.2017
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