Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Jour fixe

KategorieVeranstaltung
Datum Montag, 17. Juli 2017 20:00

Jour Fixe In der Regel am 3. Montag des Monats, jeweils um 20 Uhr Nächste Termine: 10. April (vorgezogen!); 15. Mai; 19. Juni; 17. Juli Koodination: Marcus Coelen Der Jour fixe dient spontaneren Anlässen, thematische Abende anzuberaumen, KollegInnen zu hören, sich tagespolitischen und ewigklinischen Fragen zu widmen, einen Film zu projizieren o.ä. Weitere Informationen sind jeweils kurzfristig auf der Website zu finden.

 
 

Alle Daten

  • von Samstag, 18. Februar 2017 00:00 bis Montag, 20. Februar 2017 00:00
    Montag
  • Montag, 17. Juli 2017 20:00
  • Montag, 19. Juni 2017 20:00
Juni 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
Kein Bild
› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  06.06.2017
7
8
9
11
12
13
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter
17:00
Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter Leitung: Birgit Meyer zum Wischen Erster Termin: Dienstag 13. Juni, 17-19 Uhr Geneviève Morels soeben auf Deutsch bei Turia und Kant erschienenes Buch "Das Gesetz der Mutter" bietet für die psychoanalytische Praxis neue, grundlegende Perspektiven, indem es von Lacans Theorie des Sinthoms ausgehend diverse klinische Phänomene als kreative, singuläre Verknüpfungen von Realem, Symbolischem und Imaginärem konzeptualisiert. Dieser Zugang ermöglicht, über eine Theoretisierung des Symptoms als Metapher und Ausdruck des Phantasmas hinaus, es als jeweils besondere Form der Bewältigung des Genießens und seiner Ausarbeitung zu begreifen. Morels Begriff der Verlängerung des Sinthoms erlaubt darüber hinaus, verschiedene Formen transgenerationaler Übermittlung und die Funktion der Übertragung in der Kur besser zu verstehen. Mein Anliegen ist, Morels neue klinische Betrachtungsweisen mit den Erfahrungsbereichen der Teilnehmer zusammen zu denken. Ein Abend mit der Autorin ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Vorherige Anmeldung bei psychoberlin@web.de oder unter 030-20984402 wünschenswert. Der erste Termin soll u.a. der Vorbesprechung zur Vorgehensweise und der Terminabsprache der zukünftigen Treffen dienen. Interessierte mit und ohne Vorkenntnisse sind herzlich willkommen! Teilnahmegebühr: 15 € pro Quartal
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Lacans Seminar "Die Übertragung"
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 4. April, 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  13.06.2017
14
16
17
Kein Bild
› Klinisches Seminar
15:00
Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Klinisches Seminar Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächster Termin: Samstag, 22. April, 15-17 Uhr, einmal monatlich Für dieses Seminar gelten besondere Teilnahmebedingungen, die beim Seminarleiter erfragt werden können. Anmeldung erforderlich.
Kein Bild
› Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia
17:00
Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächste Termine: Samstag 18.März/22. April / Samstag 13. Mai / Samstag 17. Juni – jeweils 17-19 Uhr, sowie Sonntag 18. Juni, 11-14 Uhr Wie begegnet uns heute Gewalt – im Sinn von violence, pouvoir, puissance, maitrise, autorité, contrôle – in den uns bekannten gesellschaftlichen Zusammenhängen und im Licht der psychoanalytischen Theorie der Sexual- und Destruktionstriebe? Von klinischen Erfahrungen und der politischen Gegenwart her untersuchen wir die Bildung der menschlichen "Arbeitsgemeinschaft" und die Gewaltbereitschaft der Menschen. Ein Schwerpunkt dabei ist Freuds Konzeption der Paranoia: sie sei Folge einer Rückbildung der Sublimierungen, aus der eine Sexualisierung der "sozialen Triebbesetzungen" folge; ein Rückschritt, eine Regression, "von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzissmus". Mitmenschen werden dann zu Objekten "vollsexueller" Strebungen und dies verkehrt die paranoische Art der Abwehr in "Der andere verfolgt mich" (vgl. Kap. 3 der Studie über Schreber, 1911). Hieraus ergeben sich reale Verfolgungs- und Gewaltpraktiken, die sich neuester Kommunikationsmittel bedienen. Welche Versagungen (auch sozialer Art) wirken heute auf die "sozialen Triebbesetzungen" der Einzelnen ein, welche Libidosteigerungen und weitere Triebschicksale erfahren sie und um welche Art der Sexualisierung geht es in der Paranoia des aktuellen politischen Lebens? Aufbegehren gegen neue Ausformungen des kulturellen Ichideals, Enttabuisierung, Grenzziehungen neuer Gemütlichkeit, Ablehnung aller Arten von Repräsentation und Unmittelbarkeitsforderungen, Konstruktion von Sündenböcken, Lust am Kasernenton, digitale Hetzmassen .... Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).
Datum :  17.06.2017
18
Kein Bild
› Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia
11:00
Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächste Termine: Samstag 18.März/22. April / Samstag 13. Mai / Samstag 17. Juni – jeweils 17-19 Uhr, sowie Sonntag 18. Juni, 11-14 Uhr Wie begegnet uns heute Gewalt – im Sinn von violence, pouvoir, puissance, maitrise, autorité, contrôle – in den uns bekannten gesellschaftlichen Zusammenhängen und im Licht der psychoanalytischen Theorie der Sexual- und Destruktionstriebe? Von klinischen Erfahrungen und der politischen Gegenwart her untersuchen wir die Bildung der menschlichen "Arbeitsgemeinschaft" und die Gewaltbereitschaft der Menschen. Ein Schwerpunkt dabei ist Freuds Konzeption der Paranoia: sie sei Folge einer Rückbildung der Sublimierungen, aus der eine Sexualisierung der "sozialen Triebbesetzungen" folge; ein Rückschritt, eine Regression, "von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzissmus". Mitmenschen werden dann zu Objekten "vollsexueller" Strebungen und dies verkehrt die paranoische Art der Abwehr in "Der andere verfolgt mich" (vgl. Kap. 3 der Studie über Schreber, 1911). Hieraus ergeben sich reale Verfolgungs- und Gewaltpraktiken, die sich neuester Kommunikationsmittel bedienen. Welche Versagungen (auch sozialer Art) wirken heute auf die "sozialen Triebbesetzungen" der Einzelnen ein, welche Libidosteigerungen und weitere Triebschicksale erfahren sie und um welche Art der Sexualisierung geht es in der Paranoia des aktuellen politischen Lebens? Aufbegehren gegen neue Ausformungen des kulturellen Ichideals, Enttabuisierung, Grenzziehungen neuer Gemütlichkeit, Ablehnung aller Arten von Repräsentation und Unmittelbarkeitsforderungen, Konstruktion von Sündenböcken, Lust am Kasernenton, digitale Hetzmassen .... Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).
Datum :  18.06.2017
20
Kein Bild
› Lektüreseminar zu Jacques Lacan, "Die Agressivität in der Psychoanalyse" (1948)
19:30
Lacan (1948): Die Aggressivität in der Psychoanalyse Lektüreseminar des Psychoanalytischen Salon Berlin Leitung: Eva Maria Jobst, Mai Wegener Nächste Termine: dienstags 25. April, 23. Mai, 20. Juni, 18. Juli – jeweils um 19:30 Uhr Erstmals liegt eine deutsche Publikation eines der grundlegenden Texte Lacans zur Frage der Aggressivität vor, um welche gerade seine frühen Arbeiten seit dem Vortrag über das Spiegelstadium 1936 in Marienbad immer wieder kreisen. „Aggressivität” war gewiss auch nicht zufällig der Schwerpunkt des XI. Kongresses der französischsprachigen Psychoanalytiker, die sich nach einer zehnjährigen erzwungenen Pause nur wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg und der NS-Herrschaft im Mai 1948 in Brüssel trafen. Dort trug – nach Sacha Nacht (der über “die klinischen Manifestationen der Aggressivität und ihre Rolle in der psychoanalytischen Behandlung” sprach) – auch Lacan seine Überlegungen zum ersten Mal vor. Wir möchten diesen wenig gelesenen Text gemeinsam lesen und diskutieren, um der schwierigen Frage der Aggressivität auf die Spur zu kommen. Ihr zu begegnen – ob in der Analyse, im politischen Feld, in sich oder im Anderen – ist immer verstörend. Umso wichtiger, hier Strukturen und Zusammenhänge zu artikulieren. Textgrundlage: Jacques Lacan, Die Aggressivität in der Psychoanalyse, in: Schriften I, Übers.: H.-D. Gondeck, Turia + Kant 2016, S.118-145. Unkostenbeitrag: 5 € pro Sitzung
Datum :  20.06.2017
21
22
23
24
Kein Bild
› Alejandra Barron und Javier Gallego: Flicken wir es mit Draht zusammen? Über Praxen, Improvisationen und Felder
17:00
Argentinien ist ein Land, das sich, wenn es darum geht Hindernisse zu überwinden, durch seine improvisatorische Flexibilität auszeichnet, oft aufgrund des Mangels an materiellen Mitteln. Mit dem etwas zu machen, was es gibt und mit dem, was fehlt, ist hier eine alltägliche Sache.

Wenn man daran denkt, dass die Rezeption der Psychoanalyse in einem Land unausweichlich vom Ton und von der Kraft seiner Kultur eingefärbt ist, was kann man dann über eine Praxis sagen, die von der Krise (der ewigen), von der Melancholie des Migranten und von der Wärme einer Kiezfreundschaft geprägt ist? „Raum zu verschaffen für all das, was außerhalb des Kalküls und auch der Theorie ist.“ Dabei wird allerdings – das muss gesagt werden – nicht alles erlaubt sein oder einfach zu einer Sache der Spontaneität. Doch wenn wir die Diagnosen, den Mainstream-Gesundheitsdiskurs, radikale (an die Wurzeln gehende), reduktionistische, strukturalistische und sogar konzeptuelle Lektüre ablehnen, woran orientieren wir Analytiker*innen uns dann, um eine Kur auszurichten?

Wie funktioniert das Tun ohne (zu) Wissen? Diese Frage lässt das Jonglieren des Subjekts mit seinem Genießen nicht unberührt.

Im Gespräch:

Lic. Alejandra Barron
Psychoanalytikerin (Berlin)

Lic. Javier Gallego
Psychoanalytiker (Argentinien)

und Sie. Zeit: Samstag 24. Juni 2017, 17 Uhr bis 19 Uhr 30 Ort: Psychoanalytische Bibliothek, Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin

Unkosten: Mitglieder der FLG kostenlos. Nicht Mitglieder 10 € . Ermäßigt 5 € Veranstalter: Freud-Lacan Gesellschaft  
Datum :  24.06.2017
25
26
Kein Bild
› Beginnende & laufende Projekte
19:00
Organisation & Anmeldung: Karl Josef Pazzini (pazzini@gmx.de) Freitag, 26. Juni, 19 bis 22 Uhr. Die Gelegenheit, sich für Entwürfe von Vorträgen, Aufsätzen, sonstigen Projekten Anregung zu holen. Bis jetzt liegen Skizzen zu folgenden Themen vor: Pornographie; Zwei Begriffe des Realen?; Triebe Dieses Format soll die Gelegenheit bieten, Projekte, an denen einzelne arbeiten, vor- und zur Diskussion zu stellen, Hinweise zu erhalten, Kritik zu nutzen; es bietet auch die Möglichkeit, als Gesprächspartner teilzunehmen und die Arbeit der anderen zu diskutieren. Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist hierbei kein Vortrag, sondern ein geschriebenen Entwurf, der den Diskutierenden vom Verfasser zur Lektüre rechtzeitig vorgelegt wird. Folgende Spielregel wird vorgeschlagen: Anmeldung, wenn man etwas vorstellen will, mit einer ganz kurzen Beschreibung. Pro Termin werden bis maximal vier Projekte vorgestellt. Zwei Wochen vor dem Termin können bis zu 10 Seiten zur Vorstellung des Projektes eingereicht werden. Diese Seiten werden an alle Angemeldeten verschickt. Beim Treffen selber sprechen diejenigen, die etwas eingereicht haben, ca. 15 Minuten dazu. Anschließend 30 Minuten Gespräch. Pause. Das Nächste bitte. Zunächst ist daran gedacht, eine solche Veranstaltung zwei Mal im Jahr anzubieten.
Kein Bild
› Beginnende & laufende Projekte
19:00
Organisation & Anmeldung: Karl Josef Pazzini (pazzini@gmx.de) Freitag, 26. Juni, 19 bis 22 Uhr. Die Gelegenheit, sich für Entwürfe von Vorträgen, Aufsätzen, sonstigen Projekten Anregung zu holen. Bis jetzt liegen Skizzen zu folgenden Themen vor: Pornographie; Zwei Begriffe des Realen?; Triebe Dieses Format soll die Gelegenheit bieten, Projekte, an denen einzelne arbeiten, vor- und zur Diskussion zu stellen, Hinweise zu erhalten, Kritik zu nutzen; es bietet auch die Möglichkeit, als Gesprächspartner teilzunehmen und die Arbeit der anderen zu diskutieren. Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist hierbei kein Vortrag, sondern ein geschriebenen Entwurf, der den Diskutierenden vom Verfasser zur Lektüre rechtzeitig vorgelegt wird. Folgende Spielregel wird vorgeschlagen: Anmeldung, wenn man etwas vorstellen will, mit einer ganz kurzen Beschreibung. Pro Termin werden bis maximal vier Projekte vorgestellt. Zwei Wochen vor dem Termin können bis zu 10 Seiten zur Vorstellung des Projektes eingereicht werden. Diese Seiten werden an alle Angemeldeten verschickt. Beim Treffen selber sprechen diejenigen, die etwas eingereicht haben, ca. 15 Minuten dazu. Anschließend 30 Minuten Gespräch. Pause. Das Nächste bitte. Zunächst ist daran gedacht, eine solche Veranstaltung zwei Mal im Jahr anzubieten.
Datum :  26.06.2017
27
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Lacans Seminar "Die Übertragung"
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 4. April, 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  27.06.2017
28
29
30