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SUMMARY:„Le Trait du Cas“ / „Das Eigene des Falles“ & das klinische Seminar
DESCRIPTION:Nach unserem Treffen am 12. Oktober 2024 mit dem französischen Team des „Eigenen des Falles / Le Trait du Cas„\, das einmal mehr nicht ohne Effekte geblieben ist\, hoffen wir auf Ihr Interesse\, um das klinisch-psychoanalytische Seminar einmal im Monat fortzusetzen. \nWorum handelt es sich?\nLacan hat immer darauf geachtet\, auf welche Art und Weise die klinische Erfahrung weitervermittelt werden konnte. Er wollte herausfinden\, was eine Veränderung in der subjektiven Position der in einer Kur Beteiligten ermöglicht hatte. „Le Trait du Cas“ („Das Eigene des Falles“) ist eine Formulierung Lacans. Der „Fall“ ist hier weder der Patient noch der Analytiker\, sondern eine Fiktion. Claude Dumézil hat sich diese Perspektive angeeignet und mit Bernard Brémond und anderen Kollegen\, ein Arbeitsverfahren entwickelt\, das Psychoanalytiker zusammenkommen lässt\, um jeweils ein Element oder Fragment ihrer Praxis vorzutragen. \nWeiterführende Texte zu dem Arbeitsverfahren „das Eigene des Falles“: \n\ndeutsch-französischer Text\, der von Dolores Frau-Frérot anlässlich der ersten Tagung im Jahr 2022 verfasst und von Claus-Dieter Rath übersetzt wurde: PDF\nweiterführende Texte (auf Französisch) zu diesem Thema auf der Webseite: letraitducas.fr 
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SUMMARY:Verrückt – in und angesichts welcher Innen- und Außenwelten? / Mad – in and in the face of which inner and outer worlds?
DESCRIPTION:Bedeutung und Wirksamkeit der sexuellen Triebe bei Persönlichkeiten mit einer psychotischen Struktur scheinen im derzeitigen psychiatrischen Diskurs unterbelichtet\, selten taucht etwas davon im Arztbericht auf; währenddessen seitens der psychoanalytischen Praxis Wirken und Äußerungen der sexuellen wie der Todestriebe darauf hinweisen\, wie das psychotische Subjekt um die Einschreibung in die symbolische Ordnung ringt\, kämpft\, zaudert… Oft hält es sich mehr im imaginären Raum auf\, andere Male scheint es vom Realen im wahnhaften Erleben\, Grenzerleben\, bestimmt zu werden. – Was ruft dies in der psychoanalytischen Praxis im Hören und an Techniken hervor? Wie eine Form finden\, sich vertraulich darüber auszutauschen? \nWir wollen mit einer Falldarstellung aus der Praxis heraus das Seminar eröffnen und im Zuge des offen entstehenden Diskurses Texte hinzuziehen\, getragen von dem Wunsch nach Differenzierungen und Verflechtungen von klinischen und theoretischen Fragen. „Der Unglaube in der Psychose“ (M. Turnheim\, in: Freud und der Rest) sowie „Negation in der Psychose“ (Th. Müller\, N. Matejek) mit Bezügen zu S. Freud und J. Lacan werden die ersten Sitzungen flankieren. \nVielsprachigkeit im Diskurs ist erwünscht\, es wird an uns allen sein\, situativ zu übersetzen. Ein vorläufiges Literaturverzeichnis werden wir kursieren lassen. Jede/r Interessierte ist willkommen. \n***** \n[1]Reizend an sich ist die Annahme einer leicht benennbaren Trennung von Innen- und Außenwelten überhaupt. Spätestens mit Freuds Wahrnehmungskonzepten steht es in Frage. \n________________________________________________ \n\nThe significance and efficacy of sexual drives in individuals with a psychotic structure seem to be underexposed in current psychiatric discourse; they rarely appear in medical reports. In psychoanalytic practice\, however\, the workings and manifestations of both the sexual and death drives point to the ways in which the psychotic subject hesitates\, fights\, or wrestles with inscription into the symbolic order… At times\, the subject appears to dwell primarily within the imaginary register; at others\, in delusional states or moments of limit-experience\, it seems to be determined by the Real. What does this evoke in psychoanalytic practice\, in listening and in techniques? How might we find forms to exchange thoughts on this confidentially? \n\nWe intend to open the seminar with a case presentation drawn from practice and\, as the discourse unfolds\, to engage texts\, guided by a desire to differentiate and interweave clinical and theoretical questions. The first sessions will be accompanied by „Der Unglaube in der Psychose“ (M. Turnheim\, in: Freud und der Rest) and „Negation in der Psychose” (Th. Müller\, N. Matejek)\, alongside references to S. Freud and J. Lacan. \n\nMultilingualism is encouraged; translation will remain a shared task\, taken up as the situation requires. A preliminary bibliography will be circulated\, and all interested participants are welcome.
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SUMMARY:Sprachen der Gewalt und Praxis der Psychoanalyse „Zur Fragilität der Bindungen. Zweifel an der Haltbarkeit des Worts“
DESCRIPTION:Wir\, die Freud-Lacan-Gesellschaft\, wollen versuchen\, den Ort\, den Claus-Dieter Rath mit seinem Seminar geschaffen hat\, nicht verschwinden zu lassen\, sondern die Spur seines Denkens und Forschens weiter zu verfolgen. Wir werden uns weiterhin (mehr oder weniger regelmäßig) mit Claus-Dieter Raths Texten auseinandersetzen\, nicht nur rückblickend\, sondern in der von ihm zuletzt dargelegten Perspektive der „Sprachen der Gewalt und die Praxis der Psychoanalyse“: Ein Seminarvorhaben\, das eine Richtung aufzeigt\, die wir anhand seiner Texte weiterverfolgen möchten.
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