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SUMMARY:Klinisches Seminar. Das Dispositiv „Das Eigenes des Falles – Le Trait du Cas“
DESCRIPTION:Erster Teil (14:45-15:30 Uhr): Seminar „Das Eigene des Falles / Le Trait du Cas“: \nEine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus jeder Gruppe wird von einer Situation aus seiner/ihrer Praxis berichten\, die ihm/ihr Fragen aufwirft und Schwierigkeiten bereitet. Anders als bei einer klassischen Falldarstellung besteht die Übung darin\, etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang frei assoziierend zu sprechen – ohne Vorbereitung und ohne theoretische Vorannahmen. Im Anschluss wird die Situation in der Gruppe erörtert. \nAm 24. Januar haben wir zwei Gruppen gebildet\, die zwei „Seminare” des Dispositivs „Trait du Cas/Das Eigene des Falles” entsprechen: ein Online-Seminar und ein Präsenzseminar. Eine Anmeldung für eines dieser Seminare oder die Gründung eines neuen Seminars ist noch möglich. Weiter oben in dieser Ankündigung finden Sie die entsprechende Schaltfläche\, über die Sie sich auf der Website der FLG mit dem Vermerk „Online“ oder „Vor Ort“ anmelden können.\nTeilnehmer und Teilnehmerinnen\, die bereits für eine Gruppe angemeldet sind\, müssen sich nicht noch einmal anmelden. Sie erhalten einen permanenten Link. Bitte beachten Sie\, dass dieser Link nur für den ersten Teil unserer Treffen gültig ist. \nZweiter Teil (15:30-16:30 Uhr): klinisches Treffen:\nDieser Teil findet im Hybridformat statt und steht neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern offen. Wir werden weiterhin Texte lesen und unsere Überlegungen zu anderen klinischen Fragestellungen darlegen. Auch hier steht ein permanenter Link zu Verfügung. \nIn diesem letzten Teil der klinischen Begegnung werden wir gelegentlich die Möglichkeit haben\, den zweiten Moment des Dispositivs\, der den Namen „Kartell“ trägt\, zu erproben. Wir werden in einer größeren Gruppe gemeinsam auf die Erfahrungen aus den Seminaren „Eigenes des Falles“ zurückkommen – entweder direkt nach einem Treffen\, wenn Fragen aufkommen\, oder im Nachhinein mit einem eher theoretischen Ansatz.\nIn diesem Fall handelt es sich um ein Treffen\, zu dem ausschließlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppen (Seminare) eingeladen sind.
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SUMMARY:Verrückt – in und angesichts welcher Innen- und Außenwelten? / Mad – within and in relation to which inner and outer worlds?[1]
DESCRIPTION:Bedeutung und Wirksamkeit der sexuellen Triebe bei Persönlichkeiten mit einer psychotischen Struktur scheinen im derzeitigen psychiatrischen Diskurs unterbelichtet\, selten taucht etwas davon im Arztbericht auf; währenddessen seitens der psychoanalytischen Praxis Wirken und Äußerungen der sexuellen wie der Todestriebe darauf hinweisen\, wie das psychotische Subjekt um die Einschreibung in die symbolische Ordnung ringt\, kämpft\, zaudert… Oft hält es sich mehr im imaginären Raum auf\, andere Male scheint es vom Realen im wahnhaften Erleben\, Grenzerleben\, bestimmt zu werden. – Was ruft dies in der psychoanalytischen Praxis im Hören und an Techniken hervor? Wie eine Form finden\, sich vertraulich darüber auszutauschen? \nWir wollen mit einer Falldarstellung aus der Praxis heraus das Seminar eröffnen und im Zuge des offen entstehenden Diskurses Texte hinzuziehen\, getragen von dem Wunsch nach Differenzierungen und Verflechtungen von klinischen und theoretischen Fragen. „Der Unglaube in der Psychose“ (M. Turnheim\, in: Freud und der Rest) sowie „Negation in der Psychose“ (Th. Müller\, N. Matejek) mit Bezügen zu S. Freud und J. Lacan werden die ersten Sitzungen flankieren. \nVielsprachigkeit im Diskurs ist erwünscht\, es wird an uns allen sein\, situativ zu übersetzen. Ein vorläufiges Literaturverzeichnis werden wir kursieren lassen. Jede/r Interessierte ist willkommen. \n***** \n[1]Reizend an sich ist die Annahme einer leicht benennbaren Trennung von Innen- und Außenwelten überhaupt. Spätestens mit Freuds Wahrnehmungskonzepten steht es in Frage. \n_____________________________________________________ \nMad – within and in relation to which inner and outer worlds?[1] \nSignificance and efficacy of sexual drives in individuals with a psychotic structure seem to be underexposed in current psychiatric discourse; they rarely appear in medical reports. Meanwhile\, in psychoanalytic practice\, the impacts and manifestations of both sexual and death drives suggest how the psychotic subject struggles\, fights\, and hesitates along his/her unconscious question concerning his/her sexual inscription into the symbolic order… At times\, it is located more in the imaginary space; at other times\, in a delusional state\, it seems to be determined by the „Real“. – What does this evoke in psychoanalytic practice\, in listening\, and in techniques? How can we find a way to exchange thoughts on this confidentially?\nWe intend to open the seminar with a case presentation drawn from practice and\, in the course of the emerging discourse\, involve texts\, underpinned by the desire to differentiate and interweave clinical and theoretical questions. „Der Unglaube in der Psychose“ (M. Turnheim\, in: Freud und der Rest) as well as „Negation in der Psychose” (Th. Müller\, N. Matejek)\, with references to S. Freud and J. Lacan\, will accompany the first sessions.\nMultilingualism in the discourse is encouraged; it will be up to all of us to translate either simultaneous or paraphrasing. We will circulate a preliminary bibliography and anyone interested is welcome. \n***** \n[1]The very notion of a clear-cut distinction between the inner and outer worlds is\, in itself\, charming. At the very latest with Freud’s concepts of perception\, this distinction has been called into question. \n  \n 
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