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SUMMARY:Workshop des KINDERSEMINARS: Übertragung in der sozialen Arbeit
DESCRIPTION:„Die für uns bestehende Notwendigkeit\, auf die Übertragung zu antworten\, betrifft sie unser Sein oder geht es einfach nur darum\, eine einzuhaltende Durchführung\, ein handling von etwas zu definieren\, das uns äußerlich ist\, ein how to\, ein Gewußt wie?“ (Lacan 1961) \nIn diesem eintägigen Workshop werden wir uns den Spezifika der Übertragung und ihren Phänomenen widmen\, wie sie uns in der Sozialen Arbeit begegnen. So unumgänglich die Übertragung ist\, stellt uns das Setting in der sozialen Arbeit im Umgang mit ihr vor besondere Herausforderungen. \n\n\n\n\nVormittags ist Raum für theoretische Beiträge mit anschließender Diskussion. Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Sprechen und Hören aus der konkreten Arbeit im Rahmen einer Inter-/Supervision. \nPROGRAMM \n10:00h Begrüßung und Einführung durch die Initiatorinnen \n10:30h – 12:30h Drei Inputbeiträge à ca. 20′ mit anschliessender Diskussion \nIndrė Wegner: Wie können Übertragungsphänomene in der sozialen Beratung als „Arbeitsmittel“ fruchtbar gemacht werden?\nVersuch der Darstellung einer möglichen systematischen Strukturierung in der beraterischen Arbeitspraxis. Stichworte: Phänomen\, Symptom\, Stimmung\, Imaginäres\, Übertragung als „eine“\, Komplex \n— 10′ Pause — \nMay Ament: Die Übertragung eines Schnitts – in der Kunst und an der Schule\nInwieweit kommt die Übertragung beim Zeichnen & Werken mit Kindern zum Tragen? Welchen institutionellen Ängsten und Widerständen begegnen wir in der Arbeit mit dem Unbewussten im schulischen Kontext? Wie verhält sich das schulische Wissen zum unbewussten Wissen und wo taucht das für Lacans Konzeption der Übertragung zentrale Sujet „sujet supposé savoir“ auf? \nSusanne Hübner: Das Kind als (Über-)Träger familiärer und kultureller Phantasmen\nUm die Figur des Kindes verdichten sich in hohem Masse kollektive und individuelle Wünsche\, Phantasmen und Projektionen\, von denen es vereinahmt zu werden droht. Wie hier immer wieder einen Ort für Begegnung mit dem Kind schaffen\, in sich sein Begehren artikulieren und ihm einen eigenen Weg in die Welt bahnen kann? \n— Mittagspause — \n14:00h – 16:00h INTER-/SUPERVISION \nAls Gastsupervisor wird uns Martin Feuling (Tübingen) mit seiner 40jährigen Erfahrung in der Psychoanalytischen Sozialarbeit via online Zuschaltung zur Verfügung stehen. Es können noch eigene Fälle eingebracht werden. \nAbschlussrunde
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