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Seminar zum Objekt a

Donnerstag, 25. April,19:00 - 21:30

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Leitung: Anne-Marie von Lieres
Monatlich donnerstags, nächster Termin: 25. April um 19:00 Uhr
Freud blieb am „Fels der Kastration/ roc de la castration“ stehen. Lacan versuchte hier mit dem
Objekt a, das er als seine eigene Erfindung betrachtete, weiterzukommen. Der Fels/ roc ist das a,
behauptete er. Indem Lacan das Objekt a als Ursache und nicht als Ziel des Begehrens auffasste,
änderte er die gewöhnliche Perspektive des Objekts in der psychoanalytischen Theorie. Laut
Lacan hat das Subjekt keine Vorstellung von diesem Objekt a. Nur die Angst/ l’angoisse des
Subjekts signalisiert dessen unbeschreibliche Anwesenheit. In Lacans Seminar X: L’angoisse
(1962-63) wird das Objekt a in vier Stufen vorgestellt: als Brust, Kothäufchen, Blick und Stimme.
Letztendlich bleibt es aber unvorstellbar. Das Objekt a hat gleichwohl Wirkungen/ effets auf das
Reale des Subjekts und ist deswegen zentral in der psychoanalytischen Arbeit.
Unsere Lektüregruppe wird sich mit verschiedenen Texten Lacans über das Objekt a
auseinandersetzen, besonders mit Seminar X und Seminar XI sowie mit Texten von Autoren, die
sich mit diesem Thema befasst haben. Die Gruppe wird in Deutsch und Französisch stattfinden.
Teilnahmegebühr: 5€ pro Seminarsitzung

 

 

 

 

Details

Datum:
Donnerstag, 25. April,
Zeit:
19:00 - 21:30
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