Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Alejandra Barron und Javier Gallego: Flicken wir es mit Draht zusammen? Über Praxen, Improvisationen und Felder

KategorieVeranstaltung
Datum
Samstag, 24. Juni 2017 17:00 - 19:30

Argentinien ist ein Land, das sich, wenn es darum geht Hindernisse zu überwinden, durch seine improvisatorische Flexibilität auszeichnet, oft aufgrund des Mangels an materiellen Mitteln. Mit dem etwas zu machen, was es gibt und mit dem, was fehlt, ist hier eine alltägliche Sache.

Wenn man daran denkt, dass die Rezeption der Psychoanalyse in einem Land unausweichlich vom Ton und von der Kraft seiner Kultur eingefärbt ist, was kann man dann über eine Praxis sagen, die von der Krise (der ewigen), von der Melancholie des Migranten und von der Wärme einer Kiezfreundschaft geprägt ist?

„Raum zu verschaffen für all das, was außerhalb des Kalküls und auch der Theorie ist.“

Dabei wird allerdings – das muss gesagt werden – nicht alles erlaubt sein oder einfach zu einer Sache der Spontaneität. Doch wenn wir die Diagnosen, den Mainstream-Gesundheitsdiskurs, radikale (an die Wurzeln gehende), reduktionistische, strukturalistische und sogar konzeptuelle Lektüre ablehnen, woran orientieren wir Analytiker*innen uns dann, um eine Kur auszurichten?

Wie funktioniert das Tun ohne (zu) Wissen? Diese Frage lässt das Jonglieren des Subjekts mit seinem Genießen nicht unberührt.

Im Gespräch:

Lic. Alejandra Barron
Psychoanalytikerin (Berlin)

Lic. Javier Gallego
Psychoanalytiker (Argentinien)

und Sie.

Zeit: Samstag 24. Juni 2017, 17 Uhr bis 19 Uhr 30

Ort: Psychoanalytische Bibliothek, Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin

Unkosten: Mitglieder der FLG kostenlos. Nicht Mitglieder 10 € . Ermäßigt 5 €

Veranstalter: Freud-Lacan Gesellschaft

 

 
 

Alle Daten

  • Samstag, 24. Juni 2017 17:00 - 19:30
Juli 2017
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› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  04.07.2017
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