Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Tagung: Wer zahlt für die Analyse?

KategorieVeranstaltung
Datum Samstag, 10. Juni 2017 14:00

Samstag, 10. Juni, 14-19 Uhr Tagung: Wer zahlt für die Analyse? Organisiert von Sandrine Aumercier, Katrin Becker und Frank Grohmann im Rahmen des ersten Arbeitsjahres des Siegfried-Bernfeld-Instituts Von Freuds Prinzip der “Vermietung einer Stunde” bis hin zur heutigen kassenärztlichen Psychoanalyse lässt sich dieselbe, letztlich beunruhigende Frage verfolgen: Wer zahlt für die Analyse? In dieser Sache gibt es weniger Offensichtliches und Regelbares, als man glauben möchte. Auch die vermietete Stunde wird nicht immer vom Analysanten selbst bezahlt, und eine über die Krankenkasse finanzierte Therapie lässt nicht die Frage der Eigenbezahlung unberührt. Die Frage muss also anders angegangen werden. Weil das Beunruhigende an ihr unberechenbar bleibt. Vorträge werden die sich anschließende Diskussion anregen. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Teilnahmegebühr: 10 €

 
 
Juli 2017
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› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  04.07.2017
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