Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Tagung: Wer zahlt für die Analyse?

KategorieVeranstaltung
Datum Samstag, 10. Juni 2017 14:00

Samstag, 10. Juni, 14-19 Uhr Tagung: Wer zahlt für die Analyse? Organisiert von Sandrine Aumercier, Katrin Becker und Frank Grohmann im Rahmen des ersten Arbeitsjahres des Siegfried-Bernfeld-Instituts Von Freuds Prinzip der “Vermietung einer Stunde” bis hin zur heutigen kassenärztlichen Psychoanalyse lässt sich dieselbe, letztlich beunruhigende Frage verfolgen: Wer zahlt für die Analyse? In dieser Sache gibt es weniger Offensichtliches und Regelbares, als man glauben möchte. Auch die vermietete Stunde wird nicht immer vom Analysanten selbst bezahlt, und eine über die Krankenkasse finanzierte Therapie lässt nicht die Frage der Eigenbezahlung unberührt. Die Frage muss also anders angegangen werden. Weil das Beunruhigende an ihr unberechenbar bleibt. Vorträge werden die sich anschließende Diskussion anregen. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Teilnahmegebühr: 10 €

 
 
Mai 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Lacans Seminar "Die Übertragung"
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 4. April, 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  02.05.2017
4
5
7
8
9
Kein Bild
› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  09.05.2017
10
12
13
Kein Bild
› Klinisches Seminar
15:00
Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Klinisches Seminar Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächster Termin: Samstag, 22. April, 15-17 Uhr, einmal monatlich Für dieses Seminar gelten besondere Teilnahmebedingungen, die beim Seminarleiter erfragt werden können. Anmeldung erforderlich.
Kein Bild
› Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia
17:00
Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächste Termine: Samstag 18.März/22. April / Samstag 13. Mai / Samstag 17. Juni – jeweils 17-19 Uhr, sowie Sonntag 18. Juni, 11-14 Uhr Wie begegnet uns heute Gewalt – im Sinn von violence, pouvoir, puissance, maitrise, autorité, contrôle – in den uns bekannten gesellschaftlichen Zusammenhängen und im Licht der psychoanalytischen Theorie der Sexual- und Destruktionstriebe? Von klinischen Erfahrungen und der politischen Gegenwart her untersuchen wir die Bildung der menschlichen "Arbeitsgemeinschaft" und die Gewaltbereitschaft der Menschen. Ein Schwerpunkt dabei ist Freuds Konzeption der Paranoia: sie sei Folge einer Rückbildung der Sublimierungen, aus der eine Sexualisierung der "sozialen Triebbesetzungen" folge; ein Rückschritt, eine Regression, "von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzissmus". Mitmenschen werden dann zu Objekten "vollsexueller" Strebungen und dies verkehrt die paranoische Art der Abwehr in "Der andere verfolgt mich" (vgl. Kap. 3 der Studie über Schreber, 1911). Hieraus ergeben sich reale Verfolgungs- und Gewaltpraktiken, die sich neuester Kommunikationsmittel bedienen. Welche Versagungen (auch sozialer Art) wirken heute auf die "sozialen Triebbesetzungen" der Einzelnen ein, welche Libidosteigerungen und weitere Triebschicksale erfahren sie und um welche Art der Sexualisierung geht es in der Paranoia des aktuellen politischen Lebens? Aufbegehren gegen neue Ausformungen des kulturellen Ichideals, Enttabuisierung, Grenzziehungen neuer Gemütlichkeit, Ablehnung aller Arten von Repräsentation und Unmittelbarkeitsforderungen, Konstruktion von Sündenböcken, Lust am Kasernenton, digitale Hetzmassen .... Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).
Datum :  13.05.2017
14
16
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Lacans Seminar "Die Übertragung"
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 4. April, 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  16.05.2017
17
18
19
20
21
22
23
Kein Bild
› Lektüreseminar zu Jacques Lacan, "Die Agressivität in der Psychoanalyse" (1948)
19:30
Lacan (1948): Die Aggressivität in der Psychoanalyse Lektüreseminar des Psychoanalytischen Salon Berlin Leitung: Eva Maria Jobst, Mai Wegener Nächste Termine: dienstags 25. April, 23. Mai, 20. Juni, 18. Juli – jeweils um 19:30 Uhr Erstmals liegt eine deutsche Publikation eines der grundlegenden Texte Lacans zur Frage der Aggressivität vor, um welche gerade seine frühen Arbeiten seit dem Vortrag über das Spiegelstadium 1936 in Marienbad immer wieder kreisen. „Aggressivität” war gewiss auch nicht zufällig der Schwerpunkt des XI. Kongresses der französischsprachigen Psychoanalytiker, die sich nach einer zehnjährigen erzwungenen Pause nur wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg und der NS-Herrschaft im Mai 1948 in Brüssel trafen. Dort trug – nach Sacha Nacht (der über “die klinischen Manifestationen der Aggressivität und ihre Rolle in der psychoanalytischen Behandlung” sprach) – auch Lacan seine Überlegungen zum ersten Mal vor. Wir möchten diesen wenig gelesenen Text gemeinsam lesen und diskutieren, um der schwierigen Frage der Aggressivität auf die Spur zu kommen. Ihr zu begegnen – ob in der Analyse, im politischen Feld, in sich oder im Anderen – ist immer verstörend. Umso wichtiger, hier Strukturen und Zusammenhänge zu artikulieren. Textgrundlage: Jacques Lacan, Die Aggressivität in der Psychoanalyse, in: Schriften I, Übers.: H.-D. Gondeck, Turia + Kant 2016, S.118-145. Unkostenbeitrag: 5 € pro Sitzung
Datum :  23.05.2017
24
25
26
27
28
29
30
Kein Bild
› Lektüregruppe zu Lacans Seminar "Die Übertragung"
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 4. April, 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  30.05.2017
31