Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Kalender


24
Aug
2017
Fortlaufendes Seminar

Portraits de femmes en analyste. Lacan et le contre-transfert

Arbeitsgruppe zu Gloria Leff, Portraits de femmes en analyste. Lacan et le contre-transfert

Leitung: Michael Meyer zum Wischen, Birgit Meyer zum Wischen

Nächster Termin: Donnerstag, 24. August, 20 Uhr, monatlicher Turnus Um Anmeldung wird gebeten unter: praxismzw@web.de Bereits Ferenczi hat unterstrichen, dass sich der Analytiker in der Übertragung notwendigerweise mit dem Analysanten verwickelt. Lacan hat im X. Seminar auf einige Analytikerinnen (Little, Low, Tower) hingewiesen, die diese Involviertheit des Analytikers besonders untersuchten und mit dem von Lacan kritisierten Konzept der Gegenübertragung verbunden haben. Leff entfaltet diese für die psychoanalytische Praxis zentrale ethische und technische Frage durch eine genaue Lektüre der von Lacan zitierten Autorinnen und verbindet sie dabei mit der Bedeutung des Weiblichen für das Begehren des Analytikers. Wir wollen das Buch Leffs gemeinsam lesen und mit unserer eigenen theoretischen und klinischen Forschung verknüpfen. Unkostenbeitrag: 5 € pro Sitzung

25
Aug
2017
Veranstaltung

Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter

Lektüregruppe zu Geneviève Morel, Das Gesetz der Mutter

Leitung: Birgit Meyer zum Wischen

Nächster Termin: Geneviève Morels soeben auf Deutsch bei Turia und Kant erschienenes Buch "Das Gesetz der Mutter" bietet für die psychoanalytische Praxis neue, grundlegende Perspektiven, indem es von Lacans Theorie des Sinthoms ausgehend diverse klinische Phänomene als kreative, singuläre Verknüpfungen von Realem, Symbolischem und Imaginärem konzeptualisiert. Dieser Zugang ermöglicht, über eine Theoretisierung des Symptoms als Metapher und Ausdruck des Phantasmas hinaus, es als jeweils besondere Form der Bewältigung des Genießens und seiner Ausarbeitung zu begreifen. Morels Begriff der Verlängerung des Sinthoms erlaubt darüber hinaus, verschiedene Formen transgenerationaler Übermittlung und die Funktion der Übertragung in der Kur besser zu verstehen. Mein Anliegen ist, Morels neue klinische Betrachtungsweisen mit den Erfahrungsbereichen der Teilnehmer zusammen zu denken. Ein Abend mit der Autorin ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Vorherige Anmeldung bei psychoberlin@web.de oder unter 030-20984402 wünschenswert. Teilnahmegebühr: 15 € pro Quartal

05
Sep
2017
Veranstaltung

Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung

Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961) Die Übertragung

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Nächster Termin: Dienstag, 5.September 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig

„Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.

07
Sep
2017
Fortlaufende Lektüregruppe

Lektüregruppe zu Lacans Aufsatz "L’étourdit" (1972)

Lacan (1972): L’étourdit

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Leitung: Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Nächste Termine: Donnerstag, 7. September / 5. Oktober / 16. November / 14. Dezember, jeweils von 19:00 bis 21:00 Uhr. Lektüregruppe in französischer Sprache. „Les-tours-dits de Lacan illustrent à l’envi la différance, le trait unaire (signifiant), l’objet du désir de l’analyste qui ne se situe pas dans les dits et entendus, ni dans le discours de l’analyse (qui tient analyste et analysant, plus qu’il n’est par eux produit), mais dans le dire de ce dernier, lorsque se tarissent les associations, lorsque, épuisée la signification (imaginaire), et asséché le sens ( symbolique), il bute sur le réel, sur l’ab-sens qui est coupure: sexe („il n’y a pas de rapport sexuel“), dans l’épiphanie du transfert et de son semblant.“ (Christian Fierens, „Le discours psychanalytique: Une deuxième lecture de L’étourdit“) Textgrundlage: Jacques Lacan (1972): „L’étourdit“ in: „Autres écrits“, Éditions du Seuil, Paris. Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.

09
Sep
2017
Fortlaufendes Seminar

Klinisches Seminar

Klinisches Seminar Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächster Termin: Samstag, 22. April, 15-17 Uhr, einmal monatlich Für dieses Seminar gelten besondere Teilnahmebedingungen, die beim Seminarleiter erfragt werden können. Anmeldung erforderlich.

09
Sep
2017
Fortlaufendes Seminar

Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia

Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächste Termine: 9. September,14. Oktober, 18. November – jeweils 17-19 Uhr, sowie Sonntag 10. September, 11-15 Uhr

Wie begegnet uns heute Gewalt – im Sinn von violence, pouvoir, puissance, maitrise, autorité, contrôle – in den uns bekannten gesellschaftlichen Zusammenhängen und im Licht der psychoanalytischen Theorie der Sexual- und Destruktionstriebe? Von klinischen Erfahrungen und der politischen Gegenwart her untersuchen wir die Bildung der menschlichen "Arbeitsgemeinschaft" und die Gewaltbereitschaft der Menschen. Ein Schwerpunkt dabei ist Freuds Konzeption der Paranoia: sie sei Folge einer Rückbildung der Sublimierungen, aus der eine Sexualisierung der "sozialen Triebbesetzungen" folge; ein Rückschritt, eine Regression, "von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzissmus". Mitmenschen werden dann zu Objekten "vollsexueller" Strebungen und dies verkehrt die paranoische Art der Abwehr in "Der andere verfolgt mich" (vgl. Kap. 3 der Studie über Schreber, 1911). Hieraus ergeben sich reale Verfolgungs- und Gewaltpraktiken, die sich neuester Kommunikationsmittel bedienen. Welche Versagungen (auch sozialer Art) wirken heute auf die "sozialen Triebbesetzungen" der Einzelnen ein, welche Libidosteigerungen und weitere Triebschicksale erfahren sie und um welche Art der Sexualisierung geht es in der Paranoia des aktuellen politischen Lebens? Aufbegehren gegen neue Ausformungen des kulturellen Ichideals, Enttabuisierung, Grenzziehungen neuer Gemütlichkeit, Ablehnung aller Arten von Repräsentation und Unmittelbarkeitsforderungen, Konstruktion von Sündenböcken, Lust am Kasernenton, digitale Hetzmassen .... Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).

15
Sep
2017
Vortrag

Christian Fierens: Über Identität und Identifizierung

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Psychoanalytischen Kollegs

16
Sep
2017
Nicht-öffentliche Veranstaltung

Psychoanalytisches Kolleg

17
Sep
2017
Nicht-öffentliche Veranstaltung

Psychoanalytisches Kolleg

Juli 2017
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› Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II)
20:00
Einführung in die Theorie und Klinik der Psychosen nach Jacques Lacan (II) Leitung: Marcus Coelen, Margarete Meador, Claire Nioche-Sibony, Karl-Josef Pazzini Termine: Dienstags, 11. April; 9. Mai; 6. Juni; 4. Juli / 20-22 Uhr An zwei Terminen, die noch festgelegt werden, sprechen die Psychoanalytiker Luc Sibony (Hôpital Sainte-Anne, Paris) und Monique David-Ménard (Université Denis Diderot, Paris 7) über ihre Arbeit mit Psychosen. Diese Termine bitte der Webseite entnehmen. Anmeldung: mcoelen@icloud.com Wie ist ein Denken der Psychosen möglich? Wie kann sich ein solches Denken in der therapeutischen Arbeit niederschlagen und diese stützen? Über welche theoretischen und klinischen Mittel kann es verfügen? Zwischen 1931 und 1976 hat Lacan eine sich laufend verändernde Konzeption der Psychosen entworfen, die in verschieden Einrichtungen (Sainte-Anne, Paris; Le Courtil, Belgien; 388/GIFRIC, Montréal) die analytische, therapeutische oder psychiatrische Arbeit sich hat ausrichten lassen. Aufbauend auf diesen metapsychologischen Erörterungen und Ausarbeitungen klinischer Erfahrungen werden wir uns in den vier Sitzungen damit beschäftigen, wie sich der Status des Symptoms in den Psychosen denken lässt und welche Perspektiven für die therapeutische Arbeit daraus erwachsen. Sämtliche Sitzung und beide Teile des Seminars stehen jedem Interessierten ohne Vorkenntnisse der behandelten Theorien offen. Es wird dafür Sorge getragen, dass in jeder Sitzung auch exemplarische klinische Fragen erörtert werden können. Kosten: 40 € / Sitzung für Ärzte, Psychologen, Psychoanalytiker oder andere Berufstätige (inclusive Zertifizierung). 40 € / Semester (vier Sitzungen) für Studenten, Personen in Ausbildung etc. nach persönlicher Vereinbarung Fort- und Weiterbildung: Die Veranstaltung ist Teil der curricularen Fort- und Weiterbildung in Psychosen-Psychotherapie des Dachverbandes Deutschsprachiger Psychosen-Psychotherapie e.V.; (http://www.ddpp.eu/p-pt-angebote.html)
Datum :  04.07.2017
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